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Wie sind die Blackjack-Regeln in Deutschland?

James
Juli 7, 2020
Der Blackjack Ratgeber beruht auf einem einfachen Grundprinzip: Der Spieler muss mit den Karten in seiner Hand maximal 21 Punkte – einer „Blackjack“ – erreichen. Hast du mehr als 21 Punkte, verlierst du. Hast du weniger als 21 Punkte, aber mehr Punkte als in der Hand des Croupiers, gewinnst du. Beim Blackjack spielt man immer gegen den Croupier, der zu Beginn zwei Karten für dich und eine für sich zieht. Deine beiden Karten bleiben verdeckt, eine Karte des Croupiers wird aufgedeckt. Im Anschluss hat man die Möglichkeit zwischen der Option“Hit“ oder „Stay“ und anderen Strategien wie „Splitting“ und „Double Down“ zu wählen.

Die beiden wichtigsten Grundprinzipien des Blackjack

  1. Gewinne mit einer Gesamtsumme, die jene des Croupiers übersteigt
  2. Gehe nie über 21
Blackjack beruht auf zwei einfachen Grundregeln: halte niemals in deiner Hand Karten mit einem höheren Kartenwert als 21 und versuche immer, in deiner Hand einen höheren Kartenwert als in der Hand des Croupiers zu haben. Im Folgenden erklären wir dir, auf welcher Grundlage du dich entscheiden solltest, eine weitere Karte anzunehmen oder nicht – „Hit&Stay“. Darüber hinaus zeigen wir dir, wie du durch Kartenzählen und Blackjack Tabellen in Deutschland deine Fähigkeiten im Spiel verbessern kannst. Im Anschluss erfährst du auch, wie du durch gezielten Einsatz der Basisstrategie Verluste verringern und dank dieser Strategie deine Gewinnchancen erhöhen kannst.

Wie hoch sind die Kartenwerte beim Blackjack?

Bevor wir zu den verschiedenen Aspekten der Blackjack Basisstrategie kommen, hier zuerst einmal ein paar Grundlagen: die Kartenwerte. Beim Blackjack werden eines oder mehrere französische Kartendecks mit je 52 Karten verwendet. Sie haben vier verschiedene Farben – Karo, Kreuz, Herz, Pik – und 13 verschiedene Werte. Die Zahlen von 2 bis 10 zählen den aufgedruckten Wert. Der Bube, die Dame und der König zählen je zehn Punkte. Das Ass kann entweder einen oder elf Punkte zählen. Die Kombination aus Ass und einer Bildkarte zählt 21 Punkte, und wird als „natural“, also einen natürlichen Blackjack bezeichnet.

Kostenloses Online-Blackjack vs. spielbanken-Blackjack

Wenn du hier bei Betiton Blackjack um echtes Geld spielen möchtest, solltest du zuerst einmal das Spiel ohne Echtgeld ausprobieren. Gerade für Anfänger ist kostenloses Blackjack eine gute Möglichkeit, die Grundstrategien und die Regeln des Spiels zu lernen! Wie bei vielen anderen online spielbankens findest du bei uns eine kostenlose Spielvariante vor, mit der du einfach testen kannst, ob und wie dir die entsprechende Blackjack-Variante, das Design und die Spielarten gefallen. Ein ausführlicher Vergleich und die Überprüfung der kostenlos online zugänglichen Varianten erlauben dir einfach, die verschiedenen Angebote zu probieren und gleichzeitig auch deine Qualifikationen als Spieler zu verbessern!

Blackjack Tipps für echte Player

Bevor du dir unsere Blackjack Tipps zu den Grundregeln und verschiedenen Strategien im Blackjack zu Herzen nimmst, empfehlen wir von Betiton, erst einmal für optimale Spielkonditionen und ein gutes, gesundes Umfeld zu sorgen. Im Gegensatz zu reinen Glücksspielen wie Slots, Roulette oder Craps ist bei Blackjack eine Menge Strategie dabei, weswegen du einen kühlen und überlegten Kopf brauchst! Also denke daran, regelmäßige Pausen zu machen, frische Luft hereinzulassen und dich insgesamt gut um dein geistiges und körperliches Wohlbefinden zu sorgen. Denn nur so wirst du die Spannung und den Nervenkitzel dieses mitreißenden Spiels genießen können!

Grundprinzipien und Basisstrategien des Blackjack Spiels

Eine clevere Strategie ist beim Blackjack der Schlüssel zum Erfolg. So kannst du zumindest deine Verluste bis zu einem gewissen Grad minimieren. Dazu zählen das in der Literatur gut beschriebene Kartenzählen, die Verwendung spezieller Strategie-Tabellen und das wichtige Grundkonzept „Hit&Stay“. Einerseits gibt es defensive Strategien wie „Surrender“, „Insurance“ und „Even Money“. Andererseits bestehen offensive Strategien wie „Splitting“ und „Double Down“, die darauf abzielen, durch eine dynamische Einsatzstrategie deine Chancen auf einen großen Gewinn zu optimieren. Diese offensiven Strategien sollten jedoch mit Vorsicht verwendet werden, da sie auch die Risiken für hohe Verluste in sich bergen!

Kartenzählen und Blackjack Strategie Tabellen

Kartenzählen und Verwendung von Blackjack Strategie Tabellen sind zwei wichtige Kernkompetenzen beim Blackjack. Kartenzählen bedeutet nichts anderes als das Mitverfolgen der ausgeteilten Karten und darauf aufbauende Wahrscheinlichkeitskalküle im Bezug auf die noch auszuteilenden Karten. Kartenzählen kannst du sogar als Anfänger bei einem „Single Deck“ Spiel üben. Handelt es sich um Spiele mit mehreren Kartendecks – „Double“ oder „Multiple Deck“ -, so ist Kartenzählen nur für sehr versierte Spieler sinnvoll. Strategietabellen sind ein sehr nützliches Tool, da sie dir für jede mögliche Situation während des Spiels verschiedene mögliche Grundstrategien anzeigen, zwischen denen du dich dann je nach Situation entscheiden kannst.

„HiLO“ und „Hit & Stay“ Strategien

„Hit&Stay“ bedeutet, nach Wahrscheinlichkeitsberechnung über die noch verfügbaren und auszuteilenden Karten eine neue Karte vom Croupier anzunehmen – „Hit“ – oder aber abzulehnen – „Stay“ oder „Stand“. Diese Entscheidung wird von Spielern zumeist auf Basis der sogenannten „HiLo“ Kartenzahl-Strategie getroffen: Werden viele hohe Karten ausgegeben – Zehner und Asse -, dann haben die Spieler eine größere Chance auf einen Blackjack. Dann steht es nicht gut um die Hand des Croupiers. Werden jedoch geringere Kartenwerte ausgeteilt, so erhöht dies den Vorteil des Hauses. Wenn du nicht Karten zählen möchtest, kannst du „Hit&Stay“ auch nach dieser einfachen Regel entscheiden: „Hit“ bis Zahlenwert 10 ; „Stand“ ab Zahlenwert 16.

Defensive Blackjackstrategien 1: „Surrender“/ „Aufgabe“

Die beiden Varianten der „Aufgabe“ sind effiziente defensive Blackjack Strategien, die jeder Beginner zur Minimierung der Verlustrisiken erlernen sollte. Bei der „frühen Aufgabe“ gibst du angesichts einer ungünstigen Ausgangslage – also einer starken Hand – die Hälfte deines ursprünglichen Einsatzes auf, um dich gegen eine absehbare Niederlage abzusichern. Wir empfehlen dir diese Strategie, falls du mit der ersten Karte einen hohen Wert wie eine 10 oder eine Bildkarte ziehst oder aber wenn der Croupier eine besonders starke Hand wie ein Ass zeigt. Eine „späte Aufgabe“ erfolgt später im Spiel, nachdem der Croupier die „Hole Card“, seine verdeckte Karte, aufdeckt.

Defensive Blackjack Strategien 2: „Insurance“

„Insurance“ (deutsch:Versicherung) ist eine Strategie, die dir erlaubt, dich gegen einen Blackjack des Dealers – also einen Gewinn mit dem Kartenwert 21 – zu verteidigen. Diese Strategie wird konkret verwendet, wenn der Croupier als erste Karte ein Ass erhält. Gegen diese zu erwartende Niederlage kannst du dich absichern, indem du die Hälfte deines ursprünglichen Einsatzes in einer Nebenwette einsetzt, in der du auf einen Blackjack des Croupiers wettest – also darauf, dass er eine 10 erhält und in seiner Hand einen Blackjack hat. Siegt der Croupier tatsächlich mit einem Blackjack, bekommst du den Versicherungseinsatz der Nebenwette 2:1 ausgezahlt und verlierst also kein Geld.

Defensive Blackjack Strategien 3: „Even Money“

„Even Money“ ist eine weitere beliebte Verteidigungsstrategie. Wenn du einen „natural“ Blackjack aus einer Zehn und einem Ass in deiner Hand hast, würdest du im Verhältnis 3:2 gegen den Croupier gewinnen. Hat der Croupier jedoch selber auch einen Blackjack aus Zehn und Ass, so endet das Spiel mit einem „Push“ – und niemand gewinnt. Hast du selbst einen „natural“ Blackjack in der Hand, und siehst vor dem Croupier ein Ass als offene Karte liegen, dann kannst du auf „Even Money“ setzen. Du gibst dann dem Croupier direkt deine Karten, der sie unbemerkt beiseite legt und dir deine bisherigen Einsätze zurückzahlt.

Offensive Blackjackstrategien 1: „Splitting“

„Splitting“ ist eine offensive Blackjackstrategie, die eine klare Optimierung der Gewinnchancen zum Ziel hat. Konkret kannst du dich bei Erhalt zweier gleichwertiger Karten – beispielsweise Herz 4 und Pik 4 – dafür entscheiden, eine zweite Hand aufzumachen. Dafür musst du auch einen zweiten Einsatz tätigen, dessen Summe zumindest der Summe deines ursprünglichen Einsatzes entsprechen muss. Hast du für beide Hände nach zwei Runden die notwendige Anzahl Karten erhalten, kannst du einfach mit beiden nach den „Hit&Stay“ Strategien weiter spielen. Splitting verdoppelt so deine Gewinnchancen, birgt aber auch die Gefahr, beide Einsätze zu verlieren, wenn du mit beiden Händen kein Glück haben solltest.

Offensive Blackjackstrategien 2: „Double Down“

Noch offensiver und gewagter als die Splitting-Strategie ist die „Double Down“-Taktik. Dabei verdoppelst du deinen Wetteinsatz mit dem Ziel, auch deinen Gewinn exponentiell zu erhöhen. Bis Spielende erhältst du nur noch eine einzige weitere Karte, die dementsprechend allein über Gewinn oder Verlust entscheidet. Dadurch, dass du gewissermaßen alles auf eine Karte setzt, ist das Risiko ebenfalls sehr hoch. Double Down wird von Profis empfohlen, wenn deine Hand genau elf Punkte zählt – eine große Gelegenheit für einen kommenden Blackjack – oder aber, wenn du eine weiche 16, 17, 18 hast und der Croupier niedrigere Zahlenwerte hat. „Weich“ bedeutet eine Kombination aus Ass und Zahlenkarte.

„Dealer Rules“

Beim Blackjack gelten für den Croupier andere Regeln als für die Spieler. Erst wenn der Croupier allen Spielern ihre Karten ausgeteilt hat, deckt er seine zweite Karte für alle sichtbar auf. Hat seine Hand einen Zahlenwert von 17 und mehr, dann muss er automatisch auf „Stand“ setzen. Hat er dagegen 16 und weniger, muss er so lange automatisch „Hit“wählen, bis der Kartenwert bei oder über 17 liegt. Im Gegensatz zu den Spielern muss der Croupier ein Ass in seiner Hand immer mit elf Punkten zählen – bei den Spielern zählt das Ass zu ihren Gunsten am Ende entweder einen oder elf Punkte.

Siege und Niederlagen – „Bust“, „Push“, Bonusse

Blackjack ist ein komplexes Spiel, dessen Ausgang viel mehr Aspekte als Verlust und Gewinn beinhaltet. Zu den wichtigsten Begriffen und Varianten zählen: „Bust“, wenn eine Hand überzogen hat und mehr als 21 Punkte zählt. Je nach Ausgang gibt es dabei einen Bust des Spielers oder des Dealers. Als „Push“ wird ein Unentschieden zwischen Croupier und Spieler bezeichnet – beide haben den gleichen Zahlenwert in der Hand – hierbei gewinnt niemand. Du gewinnst beim Blackjack, wenn deine Hand einen höheren Zahlenwert hat, als die des Croupiers, aber nicht höher als 21 ist. Gewinnst du mit einem „natural“ Blackjack, bekommst du einen Bonus!

Verschiedene Arten von Blackjack

Hier bei Betiton findest du die Varianten Video-Blackjack und Live-Blackjack. Beim Video Blackjack werden die zu verteilenden Karten automatisch generiert, beim Live Blackjack von einem Croupier gemischt und von Hand ausgeteilt. Beim amerikanischen Blackjack hat der Croupier eine verdeckte und eine aufgedeckte Karte vor sich liegen. Ist die aufgedeckte Karte ein Ass, so prüft der Croupier ob die zweite eine Zehn ist und er somit das Spiel mit einem „natural“ Blackjack gewinnt. Beim europäischen Blackjack erhält der Croupier nur eine offene Karte. Erst wenn alle Spieler ihre Hände fertig gespielt haben, zieht er eine weitere Karte.

FAQ

James

Gambling Consultant at Betiton

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